Wendeschleife 38

Das sind wir

Die Wohn­pro­jekt­grup­pe Wen­de­schlei­fe 38 besteht seit Novem­ber 2018 und kann nun, nach  Anhand­ga­be des  Grund­stücks für gemein­schaft­li­ches Woh­nen in Stöck­heim Süd von der Stadt Braunschweig, mit kon­kre­ten Plä­nen durch­star­ten. Wir pla­nen den Bau eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses für alle Genera­tio­nen. Zur­zeit sind wir in der Kern­grup­pe 11 Erwach­se­ne mit unter­schied­li­chen beruf­li­chen Hin­ter­grün­den im Alter von 32 bis 70 Jah­ren und 2 Kinder.

So wollen wir leben

Unse­re Ideen und Vor­stel­lun­gen von unse­rem geplan­ten gemein­schaft­li­chen Zusam­men­le­ben und zugleich auch indi­vi­du­el­lem Woh­nen haben sich durch unse­re regel­mä­ßig statt­fin­den­den Tref­fen immer wei­ter­ent­wi­ckelt und inzwi­schen konkretisiert.Kernpunkte unse­res Kon­zepts sind ein soli­da­ri­sches Mit­ein­an­der, eine ver­läss­li­che, tole­ran­te, alters­ge­misch­te Gemein­schaft in Ver­bin­dung mit ener­gie­ef­fi­zi­en­tem Bau­en und res­sour­cen­scho­nen­der Lebens­wei­se. Für das Wohn­pro­jekt ist (nach der­zei­ti­gem Stand) eine Grup­pen­grö­ße von etwa 25 Per­so­nen, bzw. 11 oder 12 Wohn­ein­hei­ten geplant. Neben pri­va­ten, unter­schied­lich gro­ßen Woh­nun­gen pla­nen wir gemein­schaft­li­che Flä­chen, die Raum bie­ten viel­fäl­ti­ge Ideen umzu­set­zen und gemein­sa­me Inter­es­sen zu tei­len. Tat­säch­lich wer­den wir vie­les tei­len: Gar­ten, Gemein­schaftsraum, Gäs­te­zim­mer, Werk­statt, Gerä­te, Wasch­raum, Las­ten­fahr­rad, Fahr­zeuge, etc.  – wobei hier gel­ten soll: nichts ist Pflicht, aber vie­les ist möglich. 

So organisieren wir uns

Seit Sep­tem­ber 2019 sind wir eine GbR „Gemein­schaft­lich Woh­nen in Stöck­heim Süd“. Als Mit­glie­der der Pla­nungs­ge­mein­schaft kön­nen wir früh­zei­tig an der Pla­nung und der Gestal­tung unse­res neu­en Zuhau­ses aktiv mit­wirken. Ent­spre­chend der gewünsch­ten Woh­nungs­grö­ße haben wir bereits Geld ein­ge­zahlt, um zum einen Ver­bind­lich­keit zu erzeu­gen und zum ande­ren Kapi­tal für die Pla­nungs­pha­se zur Ver­fü­gung zu haben. Wir sind der Ansicht, dass eine Wohn­ge­nos­sen­schaft am bes­ten geeig­net ist, unse­re Pro­jekt­idee zu ver­wirk­li­chen und zukunfts­fä­hig zu sichern. Genos­sen­schaft­li­ches Woh­nen ist auf lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve, auf Mit­ge­stal­tung und Selbst­ver­ant­wor­tung der Mit­glie­der aus­ge­rich­tet. Im Vor­der­grund steht nicht der Kapi­tal­ertrag. Bei Pri­vat­ei­gen­tum besteht die Gefahr, dass ein Wohn­pro­jekt durch Aus­zug, Ver­er­bung oder Ver­kauf mög­li­cher­wei­se zer­fällt und ein­zel­ne Woh­nun­gen in die Hän­de von Per­so­nen gera­ten, die sich nicht mit dem Kon­zept des gemein­schaft­li­chen Woh­nens iden­ti­fi­zie­ren kön­nen. Bei einer Genos­sen­schaft wird die Nach­folge mit Zustim­mung aller Mit­glie­der gere­gelt.
Zur­zeit arbei­ten wir inten­siv an dem The­ma Genos­sen­schaftsgrün­dung und ent­wi­ckeln unse­re Satzung.

So wollen wir bauen

Das Gebäu­de soll nach neu­es­ten Ener­gie­stan­dards und mög­lichst kli­ma­neu­tral errich­tet wer­den. Um die geplan­ten Wohn­ein­hei­ten inklu­si­ve der Gemeinschafts­flächen rea­li­sie­ren zu kön­nen, wird das Haus drei­ge­schos­sig und unter­kel­lert sein. Uns ist eine anspre­chen­de, gemein­schafts­ori­en­tier­te Archi­tek­tur mit Raum für Begegnungs­möglichkeiten wich­tig. Unser Haus soll fami­li­en- und alters­ge­recht gebaut wer­den z.B. durch Auf­zug und schwel­len­lo­se Zugänge.

So wollen wir das bezahlen

Das Wohn­pro­jekt wird sich durch genos­sen­schaft­li­che Antei­le (Eigen­ka­pi­tal), durch Bank­kre­di­te und Nut­zungs­ent­gel­te (ab­hängig von den Gesamt­kos­ten) finan­zie­ren.Die Ein­la­gen in die Genos­sen­schaft tei­len sich auf in wohnungs­bezogene Pflicht­an­tei­le und frei­wil­li­ge Antei­le. In der Sum­me bil­den sie das Eigen­ka­pi­tal zum Haus­bau, das etwa 25% der Bau­kos­ten abde­cken muss. Somit wird es mög­lich, die Nut­zungs­ent­gel­te sta­bil zu hal­ten und sozia­le Unter­schie­de auf­zu­fan­gen. Die Rechts­form der Genos­sen­schaft gewähr­leis­tet die Mit­be­stim­mung aller Bewoh­ner auf Augen­hö­he, unab­hän­gig vom finan­zi­el­len Einsatz.

So könnt ihr Kontakt aufnehmen

Wir freu­en uns sehr über das enorm gro­ße Inter­es­se an unse­rem Wohn­pro­jekt auf­grund eines Arti­kels über uns in der Braunschweiger Zeitung vom 21.08.2021. Der­zeit sind wir dabei mit den Inter­es­sen­ten Kon­takt auf­zu­neh­men und Infos weiterzugeben.

Wer ger­ne bei uns enga­giert mit­ma­chen möch­te, mel­det sich bit­te mit infor­ma­ti­ven Zei­len unter
gemwohnstoeckheim@t-online.de und kann sich auf eine War­te­lis­te set­zen lassen.

Hier ist der Arti­kel der Braunschweiger Zeitung vom 21. August 2021

 

 

Zuletzt aktua­li­siert am 18. Okto­ber 2021